Kennenlernen mal anders: Kurzurlaub für Noch-nicht-Verliebte

Klein, gemütlich, romantisch - so sieht ein Hotel zum Verlieben aus. (Quelle: Son of Groucho bflickr.com)

Dieses Kennenlernen immer! Wer grad aus einer Beziehung fällt, hasst das wie die Pest. Die Vorstellung sich wieder mit einem anderen Menschen zusammentun zu müssen, ist romantisch, ab einem gewissen Alter aber auch ein bisschen abschreckend.

Dieses Werben und die Unsicherheit, dazu kommt die Einsamkeit der Singletage. Allein essen, allein fernsehen, allein ins Bett. Freunde sind prima in dieser Zeit, aber auch sie bieten keine 24-Stunden-Betreuung.

Und das verbreitete Klischee vom aufregenden Single-Leben trifft ja auch nur in wenigen Fällen wirklich zu. Die Statistiken sprechen da eine ganz eindeutige Sprache, Sex findet vornehmlich in Beziehungen statt. Schon allein, weil er sich da eben wiederholen lässt. Was praktisch betrachtet eben sehr viel ökonomischer, weil viel weniger aufwendig ist. Der abendliche Beutezug schlaucht hingegen auf die Dauer ziemlich und das Aktivieren einer Dauerfreundschaft führt früher oder später fast unvermeidlich in eine emotionale Bredouille.

Also heißt es, dass Kennenlernen möglichst abwechslungsreich zu gestalten, damit man an dieser (leider meist wiederkehrenden) Tätigkeit auch irgendwie Freude hat. Warum also nicht einmal etwas Anderes versuchen, als sich wie üblich in Bars, Restaurants und Kinos auf die Beziehungsfähigkeit zu testen – zum Beispiel gemeinsam in den Urlaub fahren?!

Ja, ich höre den Aufschrei der Skeptiker. Natürlich ist das ein gewagtes Unterfangen, doch wenn die gepflegten Routinen der Eroberung nicht greifen und bevor man sich deshalb in Selbstmitleid ertränkt, kann man doch auch mal was Neues ausprobieren.

Ich stelle mir vor: Drei Tage in einem schnuckligen, kleine Hotel. Da man die Bedürfnisse des (Kurzzeit-)Partners noch nicht so sehr gut kennt, muss es natürlich einen gewissen Standard haben und es muss vielen verschiedenen Wünschen gerecht werden können. Ein bisschen Wellness, ein bisschen Abenteuer, ein bisschen Romantik, in jedem Fall aber gutes Essen. (Das gilt auch für Leute, denen die Liebe-geht-durch-den-Magen-Weisheit relativ schnuppe ist!).

An diesem heimeligen Ort reserviert man … richtig, zwei Einzelzimmer. Wer sich vor lauter Verliebtheit und romantischen Gefühlen sofort auf ein Doppelzimmer einlässt, könnte das später bereuen. Man will sich ja kennenlernen und sich bis zum Alltagstest noch etwas Zeit lassen. Auch das „Zu mir?“ oder „Zu Dir?“ oder „Vielleicht auch gar nicht?“ sollte man in Ruhe zelebrieren können. Es ist schließlich aufregend den Verlauf des Abends nicht genau zu kennen und es gibt ein Gefühl von großer Sicherheit und viel Gelassenheit, ein Reich für sich zu haben. Auch um sich in Ruhe auf die Dates vorbereiten zu können.

Die Idee hat vor allen Dingen einen Haken und das ist das liebe Geld.
Nicht jeder kann sich so ein paar frei Tage einfach so leisten und mancher bringt große Opfer für die schöne Idee. Es heißt also sensibel für die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Partners zu sein und gegebenenfalls unauffällig die Führung zu übernehmen. Also im richtigen Moment einladen und keine finanziellen Kraftakte (Yachtcharter …) verlangen.

Dann kann das ein schönes Wochenende werden, bei dem genug Raum ist, eine romantische, herzklopfende und gelassene Verliebtheit zu entwickeln ohne gleich in des anderen Alltag zu stehen, gerade bei Beziehungen, die sich auf Entfernung entwicklen müssen, ist das ja so häufig der Fall.

Ein paar Ideen für einen romantischen Kennenlern-Auslug gefällig?

Ich kenne da einen Anbieter, der sehr preiswerte Städtereisen mit Übernachtungen in meist guten, zentrumsnah gelegenen Hotels organisiert. Und wenn man möchte, gibt es auch noch gleich Konzert- oder Musicalkarten dazu.

Vor einiger Zeit bin ich selbst mal mit „ReiseHummel“nach Berlin gereist und war begeistert: Gute Location mitten in der Stadt und wirklich sehr preiswert.

Am besten schauen Sie mal selbst rein: http://www.reisehummel.de

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