Jetzt verlieben: Wie Frühlingsgefühle funktionieren

Jetzt verlieben! (Bildquelle: jerome.molnar by flickr.com)

Jetzt, wenn es endlich wieder wärmer wird, werden die dicken Klamotten ganz hinten im Schrank vergraben.

Bald kann man wieder kurzärmelig oder gar kurzhosig aus dem Haus und den nach Licht dürstenden Körper ausgiebig in der Sonne baden.

Es ist einfach nicht mehr zu übersehen: Der Frühling kommt! Und mit ihm diese große Leichtigkeit, die im Bauch für Schmetterlinge sorgt, die Purzelbäume schlagen lässt.

Wie entstehen Frühlingsgefühle?

Der Frühling macht uns munter. Wir gehen mehr raus und lernen viel einfacher Menschen kennen und verlieben uns. Und damit kommt nun die Dopamin-Produktion in Gang. Dopamin ist eine der stärksten Drogen, die unser Körper von ganz allein produziert. Logisch also, dass wir wie auf Wolken schweben und tagelang fast ganz ohne Nahrung auskommen. Wer Drogen hat, braucht ja sonst nicht viel. Auch keinen Schlaf. Dafür gibt es dann Schmetterlinge im Bauch und Herzklopfen.

Wenn man solch eine Droge vorsätzlich einnehmen würde, gebe es sicherlich Ärger mit Mutti, der Polizei oder dem Staatsanwalt. Appetitlosigkeit und Herzklopfen, das klingt schließlich gar nicht gesund. In diesem besonderen Fall sind Drogen aber erlaubt, mehr als das, alle freuen sich darüber.

Leider hat man weder auf die grundsätzliche Einnahme, noch auf die Dosierung Einfluss. Und auch das Ende ist unbestimmt. Manchmal bekommt man nur eine kleine Dosis, manchmal rennt man monatelang vollkommen benebelt durch die Welt..

Aktiv bekämpfen kann man das Verliebtsein mit mittelmäßigem Erfolg, wenn es zum Beispiel zeitlich grad gar nicht passt.
Das ist aber gar nicht schön, macht unglücklich und trübsinnig. Man wird wirklich ein bisschen krank, liebeskrank nämlich. Kann wiederum nichts essen, doch der Schmetterlingsantrieb ist weg. Im Gegensatz zur Verliebtheit, fehlt die Droge beim Entlieben ganz gewaltig und wird oft genug durch andere Drogen (Essen, Zigaretten, Alkohol) ersetzt.

Warum verlieben wir uns gerade im Frühling?

Der Winter ist eine Zeit des Verzichts. Wir verbringen viel Zeit in warmen Stuben mit wenig Sauerstoff und unter Kunstlicht.
Die Zeit draußen ist begrenzt und das ändert sich erst im Frühling wieder, wenn die Temperaturen steigen. Wir kriegen wieder mehr Sonne ab und das führt im Umkehrschluss dazu, das wir wacher werden. Denn mehr Sonne hemmt die Melatonin-Produktion im Körper und dieses Hormon ist es, dass uns im Winter so müde macht. Dagegen wird die Glücksgefühlproduktion (Dopamin und Serotonin) hochgefahren.

Im Frühjahr gibt es automatisch mehr Licht und automatisch brauchen wir weniger Schlaf. Wir erleben viel mehr und schon allein deshalb erhöht sich die Gefahr sich zu verlieben.

Mehr Lust im Frühling?

Ins Reich der Märchen gehört allerdings die Annahme, dass wir im Frühling auch mehr Lust auf Sex haben. Das lässt sich ganz einfach anhand der Geburtenrate überprüfen. Wir zeugen im Frühling nämlich nicht mehr Kinder als in den anderen Jahrzeiten.

Sexuell aktiv sind wir eher in den Wintermonaten, vielleicht, weil sich die Kälte am besten in einem  kuschligen Schlafzimmer ertragen lässt? Um die Jahreswende ist wesentlich mehr los in den Betten, was die Zahl der Geburten im September dann deutlich ansteigen lässt.

Allerdings werden auch im Frühsommer besonders viele Kinder geboren, zurückgerechnet sind diese also im Spätsommer entstanden und könnten damit, zumindet theoretisch, ein Produkt der Frühlingsgefühle sein.

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Versuchen Sie es doch auch mal. Den Frühling verliebt zu erleben ist eines der schönsten Dinge, die man gemeinsam haben kann.

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