Ich kann Dich gut riechen. Demnächst auch beim Online Dating ein Kriterium.

Eine Million Schweizer Franken, also gut 620.000 Euro, erhielten August Hämmerli, Dominic See und Manuel Kaegi von der Zürcher Kantonalbank, der Stiftung für technologische Innovation STI in Biel, dem Ypsomed Innovationsfond sowie der Wirtschaftsförderung des Kantons Bern in der Schweiz für Ihre Forschung rund um die Wichtigkeit der Gerüche bei der Partnerwahl.


Das erhaltene Geld fliesst in die bereits gegründete Firma Basisnote AG in Bern (CH), die diese Forschungsergebnisse wirtschaftlich und praktisch nutzbar machen möchte.

1995 entdeckte Prof. Claus Wedekind an der Universität Bern durch einen T-Shirt Test, das Frauen anscheinend immer die T-Shirts als am besten riechend empfanden, die vorher von Männern getragen wurden, deren Immunsystem das der jeweiligen Frau am besten ergänzte. Auch an der Partnerwahl hat dieser genetisch bedingte Eigengeruch einen grossen Anteil.

Die Forscher entwickeln derzeit einen Urintest, der den persönlichen Geruchscode in eine 9 bis 12 stellige Zahl codiert, die dann z.B. in eine Datenbank bei einem Online-Dating Dienst zur Partnersuche eingegeben werden kann.

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