Gleichklang nennt die grössten Irrtümer bei der Partnersuche im Internet

Gleichklang PartneragenturVier Jahre ist die alternative Partneragentur „Gleichklang“ nun online und veröffentlicht nun die nach eigener Erfahrung fünf gröbsten Irrtümer, die beim Online-Dating immer wieder gemacht werden.
Ich habe mir die Liste mal angesehen und meine Gedanken dazu gemacht.

  • Je mehr Partnervorschläge ich erhalte, desto größer sind meine Erfolgschancen
    Viele Major-Player auf dem Markt der Einsamkeit buhlen mit dem sattsam bekannten Argument „Viel hilft viel“ um die Kundschaft.
    Wer schon zum Eintritt mindestens 200 Partnervorschläge bieten kann, hat doch sicher Mr. oder Mrs. Right in kürzester Zeit auf dem Silberteller parat!?
    Die Folge: Man wird selbst zur „Katalogware“ und die eigene Partnersuche wird nicht etwa einfacher, sondern vielleicht sogar eher schwieriger.

    Andererseits erhöht die zur Verfügung stehende Auswahl aber auch die Möglichkeit, den wirklich passenden Treffer zu landen. Eine grosse Mitgliederkartei steigert insofern schon die Möglichkeit sich zu finden. Mit einer passenden Strategie und mit der Zeit steigender Nutzungskompetenz scannt man Kontaktvorschläge recht schnell und effektiv.

    Ist es nicht eher so, wie Nina Hagen seinerzeit sang: „Ich kann mich gar nicht entscheiden: Alles so schön bunt hier“!?
    Der Einzelne geht in so einer Liste der einsamen Herzen nämlich schnell unter und wird so gar nicht mehr richtig wahrgenommen.
    Hand auf’s Herz: Haben Sie genug Zeit und Energie, sich mit hunderten Partnervorschlägen im Einzelnen ernsthaft zu befassen?

  • Gleichklang hat mit Sicherheit nicht eine so grosse Mitgliederkartei wie z.B. PARSHIP oder Elitepartner.
    Aber genau darin liegt auch die Chance. Denn Gleichklang definiert sich als Nischenansbieter mit Anspruch, gezielt auf spezielle Zielgruppen zugeschnittene Partnervorschläge zu liefern.
    Ob Vegan, Vegetarisch bis hin zu Asexuell. Dort finden auch Minderheiten eine Chance auf eine zielgerichtete Vermittlung. Hier greift die Argumentation von Gleichklang.
  • Partnersuche im Internet geht ganz schnell
    Die Partnersuche im Internet dauert gem. Gleichklang durchschnittlich ein bis drei Jahre. Gestützt auf obiger Argumentation geht das auch auf. Deswegen verkaufen die grossen Partneragenturen auch preislich deutlich verbilligte Jahresmitgliedschaften, obwohl man zu Beginn der Partnersuche davon ausgeht, das man sich schnell jemanden aus dem Katalog aussucht und dann zufrieden die Mitgliedschaft wieder beendet.

    Wie im „richtigen Leben“ auch, entscheiden auch im Internet am Ende die „weichen“ Faktoren wie Sympathie und die berühmte Chemie zwischen zwei Menschen, ob es funkt oder nicht. Das kann dann schon mal etwas dauern.

    Muss aber nicht. In meiner täglichen Praxis sind mir durchaus auch öfter Singles begegnet, die sich schon nach einigen Wochen wieder abgemeldet haben, weil sie Ihren Traumpartner gefunden hatten. In der Regel stimmt die Aussage von Gleichklang aber und die Länge der Partnersuche nimmt mit zunehmendem Alter zu.

  • Partnersuche im Internet ist unverbindlich
    Auf diese Aussage fallen nur noch komplette Neulinge bei der Partnersuche im Internet rein. unverbindlich ist meist nur das Eintragen in die Kartei. Jede Kontaktaufnahme kostet dann, zumindest bei den grossen Anbietern, einen mehr oder weniger grosszügig bemessenen Betrag. Wer diesen nicht zu zahlen bereit ist wird i.d.R. eine Karteileiche.
  • Je mehr Mitglieder eine Partnerbörse hat, desto eher wird man hier den Partner finden
    Diese Aussage korreliert 1:1 mit Punkt eins der Liste, den vielen Kontaktvorschlägen. Nur geht die Gleichklang Redaktion hier noch davon aus, das die kommunizierte Anzahl der Mitglieder bei den meisten Partnervermittlungen inklusive der Gratismitglieder ist.

    Da das keine Agentur bestätigen wird, handelt es sich hierbei um eine Vermutung – Die aber sehr nahe liegt…

  • Ein ausgeglichenes Geschlechter-Verhältnis ist ein Qualitätsmerkmal einer Partneragentur
    Ein ambivalentes Thema. Jeder Betreiber einer Partnerbörse wird versuchen möglichst viele Frauen auf sein Angebot zu ziehen, damit die Männer auch die Geldbörse zücken.
    Viele Frauen in der Kartei wirken seriös, da Frauen die Partnersuche im Internet tendenziell eher ernstnehmen als Männer, die eher dazu neigen, mal eben einen Testeintrag zu machen und dann nicht mehr wiederzukommen.Bei einem kräftigen Frauenüberschuss allerdings wird die Vermittlungsqualität grade eben für die Frauen eher abnehmen, da Frauen halt auch dazu neigen bei der Partnersuche wählerischer zu sein.
    Deswegen muss man seinen weiblichen Mitgliedern auch entsprechend viele Vorschläge vorlegen können, ohne dabei die Qualität der Vermittlung aussen vor lassen zu müssen.

    Für mich zieht das Argument nur beschränkt, ein hoher Frauenanteil ist durchaus wünschenswert, sollte aber meiner Meinung nach so ausgewogen sein, das man die Kundschaft auch noch adäquat bedienen kann.

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