Fünf schlechte Gründe für eine Hochzeit

Martin Berk  / pixelio.de

Bildquelle: Martin Berk / pixelio.de

Sie wollen Heiraten? Herzlichen Glückwunsch!
Aber wenn Sie aus einem der folgenden fünf Gründe vor den Altar treten wollen, sollten Sie noch einmal genau überlegen, ob das wirklich Sinn macht. Denn nicht nur die Liebe zu Ihrem zukünftigen Lebenspartner ist für viele ein Grund den „Bund für’s Leben“ einzugehen…

1. Den eigenen Nachnamen ändern

Viele Frauen verbinden mit der Hochzeit einen ganz pragmatischen Grund, sie können ihren Familiennamen ändern. Seit einigen Jahren ist diese Regelung zwar nicht mehr verpflichtend, aber den Namen des Ehemannes anzunehmen, hat hierzulande eine lange Tradition.

In manchen Kreisen mag das für Kritik sorgen, denn mit dem Namen gibt man auch einen Teil seiner eigenen Identität auf, doch diese Entscheidung sollte jedem selbst überlassen sein. Außerdem gibt es auch Nachnamen, bei denen man gut verstehen kann, dass der Namensträger froh ist, ihn durch die Heirat loszuwerden. Die Namensänderung sollte jedoch nicht der Hauptgrund für eine Hochzeit sein, selbst nicht wenn der Ehepartner einen Namen „mit von und zu“ trägt.

2. Den Honeymoon ausnutzen

Im Honeymoon zu heiraten ist keine kluge Entscheidung. Manchmal klappt das wunderbar, vor allem allerdings in romantischen Fernsehkomödien. Heiraten ist kein Spiel und der Honeymoon ist ein emotionaler Ausnahmezustand. Wer nicht darauf aus ist eine besondere Art Russisches-Roulette zu spielen, sollte also besser warten bis sich die ersten Wallungen gelegt haben.

Erst dann sieht man, ob man es wirklich ein ganzes Leben lang miteinander aushalten kann: Denn ist die rosa Brille erstmal weg, bekommt man sie nicht wieder. Dann muss man sich eins zu eins mit Klodeckeln und Zahnpastatuben auseinandersetzen und mancher vermeintliche Traumpartner sucht fluchtartig das Weite.

3. Einen Kindheitstraum verwirklichen

Für Männer ist das vielleicht schwer zu verstehen, aber die Hochzeit ist für viele Mädchen gleichzusetzen mit dem Wunsch einmal eine Prinzessin zu sein. Für diesen einen Tag ist das möglich. Ein opulentens, weißes Kleid, teure Schuhe, ein rauschendes Fest … viele Mädchen träumen schon im Kindesalter von ihrer eigenen Hochzeit.

Das macht es für Gemahl später nicht leichter, denn je ausufernder die Träume, desto konkreter natürlich die Erwartungen der Braut. Da muss es dann auch die von zwei Schimmeln gezogene Kutsche sein, die fünfstöcke Torte und die Trauung im Dom. Sucht sich die Braut den Ehepartner nur nach seinem dicken Portemonnaie (und der daraus resultierenden opulenten Trauung) aus, stehen die Sterne für die Ehe eher schlecht.

4. Die lieben Kinder

Die kurzfristige Hochzeit mit dickem Bauch gerät langsam aus der Mode, nur noch wenige Paare legen so viel Wert auf eine eheliche Geburt der Kinder. Es muss auch nicht sein! Geheiratet werden kann auch später, wenn das Hochzeitskleid wieder passt.

Wenn die Beziehung solide ist, gibt es keinen Grund sich von einer Schwangerschaft antreiben zu lassen, abgesehen natürlich von finanziellen Gründen.

5. Paaaaaarty

Eine Hochzeit kann man prima mit einem zünftigen Junggesellenabschied einläuten. Da geht es noch einmal richtig ab! So manche Hochzeit ist allerdings an dieser denkwürdigen Party schon gescheitert oder begann mit einem dunklen Schatten, weil die Trauuung am nächsten Tag nur mit Sonnenbrille zu überstehen war. Schade drum! Entweder den Junggesellenabschied vorverlegen oder Mäßigung üben, denn der Start in die Ehe sollte mit einem gelungenen Hochzeitstag beginnen.

Wenn keiner dieser Gründe auf Sie zutrifft: Herzlichen Glückwunsch!
Falls Sie noch andere Gründe kennen, die gegen eine Hochzeit sprechen – Ich freue mich über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.