Fünf gute Gründe zu Heiraten

Bildquelle: Sandra Schmitz  / pixelio.de

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Das Heiraten selbst kommt nicht aus der Mode, nur leider liegt auch die Scheidung heutzutage sozusagen voll im Trend. Wir nennen hier fünf gute Gründe für eine Hochzeit, was über die nachträgliche Scheidungsrate natürlich nichts aussagt.

Wenn Sie aus einem dieser Gründe heiraten, müssen Sie die Adresse des Scheidungsanwaltes nicht schon am Hochzeitstag im Hinterkopf haben. Eine Garantie für eine lebenslange Bindung ist das allerdings auch nicht.

1. Gemeinsam lebt man länger

Es wurde in Studien mehrfach nachgewiesen, verheiratete Männer und Frauen leben länger, auch wenn der Effekt bei Frauen eventuell ein bisschen niedriger ausfällt.  Ein gemeinsamer Haushalt bedeutet immer einen Ansprechpartner zu haben und Probleme nicht allein bewältigen zu müssen. Sogar bei einem Unfall ist meistens gleich Hilfe da.

Die finanzielle Sicherheit ist auch nicht zu verachten. Zu zweit kann man zwar auch gut allein sein, doch in der Regel lebt es sich zu zweit geselliger und damit länger.

2. Romantische Hochzeit = harmonische Ehe

Ein großen Liebe den ultimativen Ausdruck verleihen – ob das wirklich nötig ist, darüber streiten sich die Geister. Die Scheidung einer Ehe ist heutzutage so normal geworden, dass man sich auch mal spontan und unüberlegt auf eine Ehe einlassen kann. Wer allerdings den Ehevertrag vergisst, büßt unter Umständen sehr lange für einen spontanen Ausrutscher.

Trotzdem: Die Ehe kann das Tüpfelchen auf dem i einer harmonischen Partnerschaft sein, denn nur wenig ist wertvoller als das Versprechen ein Leben lang zusammenzubleiben. Wenn man es denn wirklich so meint.

3. Sicher sein

„Den hab ich jetzt für immer!“ – So sollte man seine Ehe nicht angehen. Wer so denkt und sich nach der Hochzeit keine Mühe mehr gibt, geht es nun um Äußerlichkeiten oder gutes Benehmen und Zuwendung, riskiert die schnelle Scheidung.

Es gibt heutzutage Produkte mit lebenslanger Garantie … die Ehe gehört allerdings nicht dazu. Im Gegenteil, man muss auch nach der Hochzeit immer wieder investieren, damit eine Ehe schmuck und harmonisch bleibt. Und trotzdem wird sie manchmal ziemlich zerrupft aussehen.

Trotzdem lebt es sich zu zweit besser als allein und deshalb bleibt man „mit Sicherheit“ auch eher zusammen.

4. Verstärktes Zusammengehörigkeitsgefühl

Die Ehe verbindet. Der gemeinsame Schwur und/oder die Unterschrift vor dem Standesbeamten verbindet zwei Individuen zu einer Einheit. Das heißt natürlich nicht, dass Eheleute sich völlig aufgeben. Trotzdem handeln sie von nun immer auch im Sinne des anderen. Das wiederum stärkt die Beziehung. Auch für Kinder ist dieses Zusammengehörigkeitsgefühl, die Familien-Bande, wichtig, denn das macht ein richtiges Zuhause aus.

5. Finanzielle Hintergründe

So unromantisch die Vorstellung auch ist, nicht selten wird aus ganz platten Gründen geheiratet. Zwischen den Jahren sind die Standesämter gut gebucht, weil so manches Paar kurzfristig noch einen Steuervorteil geltend machen will. Mit dem Versprechen ein Leben lang zusammen zu bleiben, hat das natürlich weniger zu tun. Und so wird im Mai oder September meist eine zweite, romantischere Hochzeit nachgefeiert. Da kann man das gesparte Geld gleich in ein großes Fest anlegen.

Ein Heirat aus finanziellen Gründen muss aber nicht ins Desaster münden. Zweifelsohne hat das Paar die Hochzeit schlecht getimet, doch immerhin sorgt man sich gemeinsam um die Zukunft. Wer an eine Steuer-Hochzeit eine Liebes-Heirat anzuschließen vermag, dem stehen die Türen zum Happy End weit offen.

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