Flirten im Netz – Der richtige Nickname

Der richtige Nickname muss erstmal gefunden werden. (Quelle: lu_lu by flickr.com)

Viele machen sich über ihren Nicknamen überhaupt keine Gedanken, doch es lohnt sich ein paar Augenblicke in ein Wort zu investieren, das im Netz in der Regel den ersten Kontakt bedeutet.

Es hängt ganz davon ab, was für ein Typ man ist, denn wer bei der Online-Partnersuche ernsthafte Absichten hegt, sollte vor allem eins sein – echt. Auch wenn das Internet ein sehr verlockendes Metier ist, man sich gut verstecken und anonym sogar allerlei Unheil anrichten kann, wer einen Partner fürs reale Leben sucht, sollte sich nicht verstellen. Dies gilt insbesondere auch für die Wahl des Nicknames.

Dem Nickname kommt besondere Bedeutung zu, ich möchte fast sagen mehr Bedeutung als dem realen Namen. Den hat man nämlich nicht selbst ausgesucht, sondern die lieben Eltern. Natürlich verrät sich dadurch schon einiges über die Umstände des Aufwachsens, doch insgesamt verrät der sogenannte Klarname nicht so viel, wie ein selbst gewählter Name. Der eigene Name verrät eben eher etwas über die eigenen Eltern, über ihre Wünsche für die Kinder, über ihre Lebenswelt. Wenn man nun selbst einen Namen vergeben darf, wie eben im Internet, wo Name und Bild zunächst noch nicht miteinander verknüpft sind, verrät man mit der Namenswahl mehr über sich, als man sich eingestehen und zugeben würde.

Untersuchen wir das an einigen Beispielen:

Sexuell motivierte Nicknames

Von Fickstute bis Monsterschwanz37, mit einem solchen Nick findet man im Netz nur das, was übrig bleibt. Sie können mit diesen Namen natürlich provozieren, aber schon allein befriedigende sexuelle Kontakte zu finden, wird so schwer. In diesen Nicknames schwingt ein überbordender Selbstdarstellungsdrang mit, der sich in eine, ich sag jetzt mal, zweifelhafte Richtung entwickelt.

Pärchenfaktor =0

Romantische Nicknames

Wer sich nach einer Romanfigur oder dem Helden eines Liedes benennt, bekommt einen Romantikbonus. Solche Namen sind in der Regel dazu gedacht, Gleichgesinnte zu finden, die eben die gleiche Musik mögen, ein Hobby teilen etc. Das sind gute Voraussetzungen, um zueinanderzufinden.

Pärchenfaktor = 3

Verspielte Nicknames

Bärchen58 und Mausi73 sind typische Pärchennicks. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihr Chatpartner kein Single ist, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es sich dabei um den Kosenamen des Partners handelt. Sehr kreativ ist die Wahl außerdem auch nicht.

Pärchenfaktor = 1

Kreative Nicknames

Suppenkröte123, Storchenschuh oder Sonnenfleck – da hat sich aber jemand richtig Mühe gegeben. Kreative Nicks bieten auf jeden Fall Gesprächsstoff, eignen sich also durchaus auch zur Beziehungsanbahnung. Meist ist es ja recht angenehm, wenn das Gegenüber etwas zu erzählen hat. So ein Nickname bietet einen guten Auftakt und zeigt das Potenzial für kreative und ausufernde Gespräche.

Pärchenfaktor =2

Ein perfekter Nickname ist keine der vorgestellten Varianten, aber von „perfekt“ sollte man sich sowieso verabschieden. Perfekt ist nichts im Leben, wäre ja auch langweilig und wer so tut, als sei er oder sie da irgendwie anders, macht sich eigentlich nur lächerlich.

Stattdessen macht sich Kreativität in jeder Hinsicht bezahlt. Sie zeigt nämlich auch, dass man lachen kann, obwohl man Single ist, was ja nicht unbedingt die witzigste Lebenssituation ist. Der richtige Nickname hat irgendwas mit einem selbst zu tun, wirkt sympathisch, macht neugierig und ist auf keinen Fall aufdringlich!

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