Beliebte Dating Fehler (4): Der Nickname.

Rosa Plüsch Hasenohren.Nomen est Omen, sagte schon der alte römische Komödiendichter Plautus einige Zeit vor Christi Geburt.

Er meinte damit etwas, das wir heute eher als „Der Name ist Programm“ übersetzen würden.

Das dieser Spruch bei der Auswahl eines „Nicknamens“ bei einer Partnerbörse dann vielfach unfreiwillig komisch wirken könnte, konnte damals niemand ahnen.

Der Name den man sich selbst bei der Anmeldung in einer Singlebörse gibt, ist für viele Singles bereits der erste Anhaltspunkt bei der Bewertung einer Person. Schade, das viele bei der Anmeldung nicht dran denken und so viel Kennenlern-Potential verschenken.

Beispiele gefällig?

Was erwartet eine Single-Frau von einem Mann, der zwar sein Profil in einer top-seriösen Singlebörse sehr gut pflegt und tolle Profilfotos von sich zeigt, aber „DoctorLove006“ als Pseudonym verwendet?
Oder eine durchaus attraktive, junge Dame, die sich mit „Häschen69“ versucht irgendwo in die Sex-Dummchen-Ecke zu stellen? Die 69 kann ja durchaus ein Geburtsjahr sein, ist aber nebenbei auch eine durchaus beliebte Stellung im sexuellen Nahkampf.

Überhaupt sollten Zahlen am Ende eines Nicknamens nach Möglichkeit vermieden werden. Es zeugt nicht grade von Kreativität, die 253. Susi (Susi253) oder der 355. Hanspeter (Hansi355) zu sein. Schlimmer als das sind dann nur noch Autonamen mit Zahl. Porsche433 oder Nissan2874!?

Aber auch die Körperlichkeit betonende Nicknamen zaubern manchmal ein Lächeln aufs Gesicht. Zwar kein wirklich Nettes, aber immerhin. Eine Zauber-Elfe mit 140 Kilo Gewicht auf 1,55 m Körpergrösse wirkt eben irgendwie grotesk.

Wollen Sie wirklich so wahrgenommen werden?

Machen Sie sich also Gedanken über einen Nicknamen, mit dem Sie sich identifizieren können und der Sie gleichzeitig auch beim besten Willen nicht lächerlich machen kann.


Illustration: © Kletr – Fotolia.com

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